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  • Heike Bauer

New Mindset, New Results: Die Macht des Perspektivwechsels

Das Leben und die Karriere vieler Menschen sind oftmals von festgefahrenen Denkmustern geprägt, welche uns in gewisser Weise beschränken können. Ein Perspektivwechsel kann jedoch oft neue Möglichkeiten aufzeigen und uns dabei helfen, Hindernisse zu überwinden und unsere Ziele zu erreichen.


Ein einfaches Fallbeispiel:

Die Umgestaltung urbaner Räume durch Gemeinschaftsgärten

In den letzten Jahren hat das Interesse an Gemeinschaftsgärten in städtischen Gebieten weltweit zugenommen. Vor allem in dicht besiedelten Städten wurde erkannt, dass ungenutzte oder vernachlässigte städtische Flächen in produktive, grüne Oasen verwandelt werden können, die sowohl ökologische als auch soziale Vorteile bieten.


Eine Studie aus dem Jahr 2019 in Toronto, Kanada, hat beispielsweise die positiven Auswirkungen solcher Gärten auf die psychische Gesundheit, die Gemeinschaftsbildung und die Umwelt untersucht. Durch die Neugestaltung dieser Räume wurden nicht nur Lebensmittel produziert, sondern auch ein neuer sozialer Raum geschaffen, der den Bewohnern half, Verbindungen zu knüpfen und ein Gefühl des Zusammenhalts zu fördern.


Diese "grüne" Bewegung repräsentiert einen Perspektivwechsel, wie städtische Räume betrachtet und genutzt werden können. Anstatt sie als bloße Orte der Bebauung oder des Verfalls zu sehen, werden sie als Orte des Potenzials erkannt, die zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Stärkung der Gemeinschaft beitragen können.


*Quelle*: Guitart, D., Pickering, C., & Byrne, J. (2019). Past results and future directions in urban community gardens research. Urban Forestry & Urban Greening, 41, 1-14.



Dieses Beispiel zeigt, wie ein Perspektivwechsel nicht nur Probleme in Lösungen umwandeln kann, sondern auch wie er dazu beitragen kann, die Lebensqualität und das Wohlbefinden vieler Menschen in modernen städtischen Umgebungen zu steigern.



5 Empfehlungen für einen eigenen Perspektivwechsel:

  1. Selbstreflexion: Nehmen Sie sich Zeit, über Ihre eigenen Denkmuster und Überzeugungen nachzudenken und herauszufinden, wo Ihre Grenzen liegen.

  2. Feedback einholen: Sprechen Sie mit Menschen, denen Sie vertrauen, und bitten Sie um Feedback zu Ihren Ansichten und Verhaltensweisen.

  3. Verschiedene Informationsquellen nutzen: Erweitern Sie Ihren Horizont, indem Sie verschiedene Informationsquellen nutzen und sich mit unterschiedlichen Sichtweisen auseinandersetzen.

  4. Aus der Komfortzone herauskommen: Stellen Sie sich bewusst neuen Herausforderungen und Situationen, die Sie dazu zwingen, aus gewohnten Denkmustern auszubrechen.

  5. Meditation und Achtsamkeit: Durch Meditation und Achtsamkeitsübungen können Sie lernen, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.


5 Empfehlungen für einen Paradigmenwechsel innerhalb unseres Wirtschaftssystems:

  1. Nachhaltigkeit als Kernprinzip: Anstatt reiner Profitmaximierung sollte Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Entscheidungen stehen.

  2. Förderung lokaler Ökonomien: Stärkung lokaler Produktion und Handel, um Abhängigkeiten von globalen Lieferketten zu verringern und regionale Wertschöpfung zu fördern.

  3. Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: Unternehmen sollten nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale und ökologische Verantwortung übernehmen.

  4. Transparente Lieferketten: Verbraucher sollten die Möglichkeit haben, die Herkunft von Produkten und die Bedingungen ihrer Herstellung zu kennen.

  5. Demokratisierung der Wirtschaft: Mitarbeiter sollten mehr Mitspracherecht und Beteiligung an Entscheidungen in Unternehmen erhalten.


Ein Perspektivwechsel kann nicht nur unser persönliches Leben, sondern auch die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft und Wirtschaft funktionierten, grundlegend verändern. Es liegt an uns, diesen Wechsel zu initiieren und zu gestalten.
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