• Heike Bauer

Die Arbeitswelt fordert nicht mehr nur Lippenbekentnisse zu New Work, sondern einen Kulturwechsel!

Wenn wir über die Arbeit von morgen reden, können wir dem nicht die Strukturen von heute zugrunde zu legen.


»Die größte Schwierigkeit der Welt besteht nicht darin, Leute zu bewegen, neue Ideen anzunehmen, sondern alte zu vergessen. «

(John Maynard Keynes/ Englischer Ökonom)


Alte Denkmuster, Arbeitsweisen und Führungsstrukturen funktionieren nicht mehr und die Rahmenbedingungen müssen neu ausgerichtet werden. Die Arbeitswelt wird digital, aber es findet nicht einfach nur der Wechsel von analoge ins Digitale statt, denn wir müssen nicht das WAS, sondern das WIE ändern.


Wir müssen umdenken. Der Mensch als Mitarbeiter steht im Mittelpunkt und er muss lernen mit den neuen Techniken und dem Tempo umzugehen. Dazu braucht es Befähigung, aber nur ca. 10% der kleinen und mittleren Unternehmen haben eine Strategie für Weiterbildungen. Die Digitalisierung wird sehr vieles komplett ändern, unter anderem auch Workplace und den Workstyle.


So wird sich das Unternehmens-Büro von einer Arbeitsstätte zu einer Begegnungsstätte entwickeln. Das Büro muss Themen wie Kollaboration, Inspiration, Innovation beflügeln und das geschieht durch eine passende Gestaltung und eine entsprechende Kultur. Der Arbeitgeber muss Anreize schaffen, damit der Mitarbeiter ins Büro kommt, denn wir können heute schon jederzeit und überall arbeiten – und das werden wir in Zukunft auch viel stärker tun. Treiber dafür ist unter anderem der Verkehr, die persönliche Situation der Mitarbeiter (Familie, Hobbies etc.) und eine immer stärker werden Individualisierung.


Für die jungen Generationen zählen individualisierte Möglichkeiten, persönliche Wertschätzung sowie die Sinnhaftigkeit der Arbeit zu entscheidenden Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers. Somit sind sie auch zentrale Aspekte bei der Mitarbeiterbindung.


Personalverantwortliche und Management müssen ihre Prozesse überarbeiten, wenn sie in Zukunft eine hohe Fluktuation vermeiden wollen. Es müssen neue Anreize geschaffen werden und neue Führungsformen müssen etabliert werden. Ein generationsübergreifender Wissenstransfer wird für das Unternehmen existentiell wichtig und wird einen Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens sein.

Die Komplexität vom Zusammenspiel von Mensch – Arbeitsplatz - Technik nimmt zu und bedingt eine kritische Hinterfragung des Status Quo, denn nur allzu oft arbeiten wir zwar mit modernster Technik, aber immer noch in den gleichen Büro-, Führungs- und Organisationsstrukturen wie vor 5-10 Jahren – und das ist nicht mehr zeitgemäss und schon gar nicht zukunftsgerichtet.

Damit der Weg in die vielschichtige Digitale Transformation reibungslos ablaufen kann, erklären wir Ihnen klar verständlich die wichtigsten Ansätze, unterstützen mit möglichen Tools, Checklisten und bieten Hilfestellungen.

Jedes noch so komplexe Thema lässt sich in lösbare Einzelthemen aufteilen und umsetzen.

Dies hat zum Ziel, die Innovationskraft, Effizienz und Effektivität für die Organisation zu steigern und so einen maximalen Nutzen sicherzustellen.


Beantworten Sie doch im Vorfeld die folgenden Fragen:

  • Was zählt für Sie zur Arbeitswelt 4.0?

  • Ist das Thema «Arbeitswelt 4.0» aktuell in Ihrem Unternehmen von Relevanz bzw. auf der Agenda

  • Wie weit ist in Ihrem Unternehmen die Entwicklung zur Arbeitswelt 4.0 bereits fortgeschritten?

  • Verfügt Ihr Unternehmen über eine definierte und den Mitarbeitenden bekannte Vision und Strategie zur Arbeitswelt 4.0

  • Wie hoch schätzen Sie die Wirkung einer sinnvollen und erfolgreichen Anpassung Ihres Unternehmens an die Arbeitswelt der Zukunft auf die Attraktivität als ArbeitgeberIn und hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit ein?

  • Wie gestalten und erleben Sie die Führung im Unternehmen?

  • Ist das Bedürfnis der Mitarbeitenden nach flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten gestiegen?


Welche Motivation treibt Unternehmen an und was sind die Erwartungen?

Wir fragen heute nochmal nach der COVID-19 Pandemie, dem vielerwähnten Treiber der Digitalisierung:

Wie wollen die Mitarbeitende in Zukunft arbeiten?


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